Museen und Kunst

Pieta, Pietro Perugino

Pieta, Pietro Perugino

Pieta - Pietro Perugino. 1b8h17b

Der Leiter der Malschule Umbriens und der Lehrer von Raphael Pietro Perugino (zwischen 1445 und 1452-1523) schufen Gemälde, in denen beispielsweise in der vorgestellten eine besondere Stille herrschte. Das Wort "Pieta", das aus dem Italienischen als "Mitgefühl, Mitleid" übersetzt wird, bezieht sich auf das Gemälde und die Skulptur der Trauer der Muttergottes um den toten Christus, die auf ihrem Schoß liegt.

Das Bild wird von zwei aufeinander abgestimmten Kompositionslinien dominiert - dem länglichen Körper des Erretters und den Halbkreisbögen, an die die Figur Mariens mit ihren Umrissen erinnert. Der Bogen - ein Symbol für das himmlische Gewölbe und die Harmonie der Welt - bringt bereits in seiner Form ein Gefühl in die Komposition, das betont, dass das Opfer Christi nicht umsonst war. Auf seinem Gesicht ist Befriedung, Unsere Liebe Frau ist eine tiefe Sehnsucht, die keinen Ausweg findet, und auf den Gesichtern von Johannes dem Evangelisten und dem Heiligen, der hinter ihm steht, ist dieser Ausdruck, der durch die klassische Linie „Meine Traurigkeit ist Licht“ definiert werden kann. Traurigkeit und damit Hoffnung sind sowohl in der Frühlingslandschaft in der Ferne als auch in der goldenen Luft zu spüren, die alles Dargestellte einhüllt.


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