Museen und Kunst

"Martyrium des hl. Florian", Albrecht Altdorfer - Beschreibung des Gemäldes


Das Martyrium des heiligen Florian - Albrecht Altdorfer. 79 x 67

Das Werk des deutschen Renaissancekünstlers und Leiters der Donauschule Albrecht Altdorfer war Teil eines großen Malzyklus, der nun über verschiedene Museen verteilt ist und Szenen aus dem Leben des hl. Florian darstellt.

Die heilige Überlieferung besagt, dass dieser römische Soldat, der im 3.-4. Jahrhundert lebte, heimlich zum Christentum konvertierte und versuchte, Christen vor der Hinrichtung in den oberösterreichischen Ländern zu retten, für die er zum Tode verurteilt wurde. Sie banden einen Stein an seinen Hals und warfen ihn in den Fluss.

Altdorfer porträtierte Florian auf einer Brücke, die mit einem riesigen Mühlstein am Hals kniete. Um überfüllte Peiniger und nur Zuschauer. Der Künstler präsentierte die gesamte Szene von unten gesehen, weshalb sich in der Spannweite der Brücke eine atemberaubende Landschaft öffnet: Das klare Wasser des Flusses, das Wirbel um die Stützen bildet und im Dunst entfernter blauer Berge ertrinkt, kann man die Burg oben sehen. Die Welt in Altdorfers Gemälden sieht magisch schön aus, selbst wenn er das Martyrium darstellt. Der Maler hob die gesamte Szene kompositorisch hervor und drückte damit die Größe der von Florian vollbrachten Leistung aus, und die Welt, die um ihn herum scheint, betont die spirituelle Schönheit des Heiligen.


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