Museen und Kunst

Die letzte Taverne am Außenposten, V. G. Perov, 1868

Die letzte Taverne am Außenposten, V. G. Perov, 1868

Die letzte Taverne am Außenposten ist Wassili Grigoriewitsch Perow. 51,1 x 65,8

Das Werk von V. Perov (1833 (1834) - 1882) in den späten 1860er Jahren erfuhr eine Reihe von stilistischen Veränderungen: Der Künstler lehnt eine große Anzahl von Charakteren, groteske, scharfe, aufschlussreiche Eigenschaften und vielfältige Farben ab. Die Palette ist kompliziert und die Handlung wird aufgrund der koloristischen Entscheidung, der entsprechenden psychologischen Stimmung und des malerischen Ausdrucks erreicht. Die frühen Gemälde des Malers sind von anekdotisch „aufschlussreicher“ Stimmung durchdrungen und malerische Karikaturen, auch für den Klerus. Die satirische Stimmung hat sich jedoch im Laufe der Jahre abgeschwächt, ersetzt durch dramatischen Ausdruck und psychologische Verallgemeinerung, die universelle Ausmaße erreicht haben.

Die Arbeit ist in düsteren Farben geschrieben, nur Feuerblitze in den Fenstern, als ob sie versuchen auszubrechen und eine allgemein alarmierende Stimmung zu erzeugen. Taverne und die Kirche - zwei Orte, an denen sich eine Person in der Winterkälte aufwärmen kann. Das erste ist laut Perov selbst eine „Ausschweifungshöhle“, deren höllisches Feuer alle Stockwerke der Häuser füllte. Der dichte Schnee, der chaotisch von Schlittenschlitten in der Nähe der Taverne geschnitten wird, und die unbefestigte Straße, die von der Kirche wegführt, zeugen beredt davon, welche Art von Zufluchtsreisenden sich für sich selbst entschieden haben. Hier trinken die Bauern das Geld, das sie pro Tag verdient haben. Und anscheinend wartet ihr bäuerlicher Ehemann im Schlitten auf einen geschrumpften, gefrorenen Bauern.

Das Bild ist kalt, warme Farbtöne sind nur auf dem Bild einer Taverne und einem Fragment eines trüben Himmels zu sehen, der über der Kirche gelb wird und in der Ferne kaum sichtbar ist. Dunkelgrau-, Schwarz- und Brauntöne verstärken nur das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Tragödie, denn im gesamten Raum gibt es keine einzige Lücke, da es keine Lücke im Schicksal der Menschen gibt.

Die Leinwand prangert nicht mehr Laster und soziale Geschwüre an, sondern sagt die bittere Wahrheit über die Unmöglichkeit aus, das Leben in seinem Heimatland zu verändern.


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