Museen und Kunst

Porträt von V. E. Meyerhold, P. P. Konchalovsky, 1938

Porträt von V. E. Meyerhold, P. P. Konchalovsky, 1938

Porträt V. 211x233

Während der Zeit der Massenrepressionen, kurz vor der Verhaftung und dem Tod MeyerholdFür den Regisseur-Reformer Wsewolod Emiljewitsch Meyerhold begann 1938 dramatisch: Am 7. Januar verabschiedete der Kunstausschuss eine Resolution zur Liquidation des Meyerhold-Staatstheaters (GOSTIM).

Um den Konflikt der Persönlichkeit mit der umgebenden Realität zu betonen und ein Porträt des Regisseurs zu erstellen, verwendete der Künstler eine komplexe kompositorische Lösung. Auf den ersten Blick scheint der Träumer auf der Leinwand abgebildet zu sein, deren Träume in farbigen Mustern verkörpert sind, die die gesamte Wand und das Sofa bis zum Boden bedecken. Bei näherer Betrachtung kann man jedoch die schmerzhafte Apathie des Modells erraten, die Entfremdung von der Außenwelt. Durch die Gegenüberstellung eines hellen Teppichs, der dicht mit Ornamenten bedeckt ist, und einer monochromen Figur des Regisseurs, die absichtlich in bizarren Musterbögen gefangen und verwickelt ist, enthüllt Konchalovsky das Bild.


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