Museen und Kunst

Allegorie des Friedens, der Kunst und des Überflusses, Hans von Aachen, 1602

Allegorie des Friedens, der Kunst und des Überflusses, Hans von Aachen, 1602

Allegorie von Frieden, Kunst und Fülle - Hans von Aachen. 197 x 142

Hans Aachen (1552-1615) - ein Vertreter des deutschen Manierismus in der Malerei, berühmt für seine Allegorien und Gemälde zu mythologischen und religiösen Themen. Die großformatige Leinwand zeigt eine feierliche Feier anlässlich der Einheit von Frieden, Kunst und Fülle. Die Welt ist ein nacktes Mädchen im Zentrum der Komposition, dessen Körper nach den Kanonen des Manierismus dargestellt wird. In ihren Händen - ein Olivenzweig - ein Symbol des Friedens. Personalisierte Kunst umarmt die Welt an der Schulter. Der Rücken zum Betrachter wird durch die Fülle repräsentiert, die die Weltmeisterschaft mit Wein abhält. Militärische Attribute mit Füßen getreten: Trommeln, Speere und Rüstungen sind an diesem Feiertag überflüssig. Nicht umsonst hat der Künstler die Welt in den Mittelpunkt gestellt, denn das Wohlergehen der Kunst hängt davon ab. Die Komposition ist nicht frei von Theatralik, was durch rotes Vorhangmaterial unterstrichen wird, das die Handlung umrahmt.

Das Gemälde gelangte 1925 vom Kaiserpalast in Gatchina in die Eremitage.


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