Museen und Kunst

Die Trauer Christi, Peter Paul Rubens, 1602

Die Trauer Christi, Peter Paul Rubens, 1602

Die Trauer Christi - Peter Paul Rubens. 180x137

Rubens (1577-1640), dessen Name untrennbar mit dem Barockstil verbunden ist, malte dieses Bild bei seinem ersten Besuch in Rom. Hier kombinierte er die Ikonographie des Getränks - die Mutter Gottes, die über den Sohn weint - und die Position im Grab.

Maria unterstützt den toten ChristusSein Körper sieht schwer aus, sein Kopf neigt sich zu seiner Schulter. Um ihn herum sind die Heiligen Joseph von Arimathäa, Johannes der Evangelist und Maria Magdalena. Der Körper des Erretters ist fast naturalistisch dargestellt, der Rest der Helden ist in tiefe Emotionen versunken. Die intensive Atmosphäre der Leinwand wird auch durch eng inszenierte Figuren erzeugt, wie dies in der Barockkunst häufig der Fall war. Reliefs auf dem Sarkophag mit Opferszenen spiegeln das Thema der Kreuzigung Christi wider.

Die Farbe des Werkes mit seinem feinsten bemalten menschlichen Fleisch, hellen Farbflecken, einem donnernden Himmel und einem beleuchteten Vordergrund lässt ein Gefühl der Besorgnis und gleichzeitig des Erhabenen entstehen. In Kombination von Realismus mit der feierlichen Stimmung der Dargestellten wirkte sich der Einfluss der damaligen römischen Künstler und vor allem Caravaggio auf Rubens aus.


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