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Albrecht Dürer - Biographie und Gemälde des Künstlers

Albrecht Dürer - Biographie und Gemälde des Künstlers

21. Mai 1471 Albrecht Dürer wurde in Nürnberg geboren. Albrechts Talent zeigte sich schnell und sein Vater ertrug die Tatsache, dass das Kind kein Juwelier sein würde. Deshalb wurde Dürer bei Michael Volgemut (lokaler Künstler) ausgebildet.

Volgemouth war nicht nur als guter Künstler bekannt, sondern auch als ausgezeichneter Meister der Gravur, den sein Schüler vollständig beherrschte.

Das Ende des Dürer-Trainings

1490 endete die Ausbildung von Albrecht Dürerund er hat dieses Jahr sein erstes Bild gemalt - “Vaterporträt". In den nächsten 4 Jahren reiste der junge Künstler durch Europa, um zu sehen, wie Menschen leben und neue Erfahrungen zu sammeln.

1492 war Dürer in Colmar, wo zu dieser Zeit der berühmte Maler Martin Schongauer lebte. Dürer musste sich jedoch nicht mit Martin treffen, da er ein Jahr vor Albrechts Ankunft starb. Dürer traf jedoch einen der Schongauer-Brüder, der ihn nach Basel einlud. In Basel lernte Dürer viele berühmte Werke kennen, außerdem hatte Schongauers Bruder eine eigene Schmuckwerkstatt, so dass sie eine gemeinsame Sprache fanden.

1493 kam Dürer nach Straßburg.. Dort erhielt Albrecht einen Brief von seinem Vater, der sich bereit erklärte, seinen Sohn "in Abwesenheit" zu heiraten. Solche Ehen fanden damals ziemlich oft statt.

Die Hochzeit von Dürer mit Agnes

Am 7. Juli heiratete Dürer die Tochter der berühmten Ärztin Agnes Frey. Die Tatsache, dass die Ehe nicht sehr glücklich war, ist nicht überraschend, aber sie lebten zu Tode zusammen. 1495 malte Dürer sogar ein Porträt seiner Frau - „meine Agnes“. Frau interessierte sich für ganz andere Dinge, aber nicht für Kunst und Kultur, so dass sie nicht immer Kompromisse fanden. Sie hatten keine Kinder.

Wirklich Dürer wurde berühmt, als er 1494 aus Italien ankam, wo er sechs Monate verbrachte. Der erste Erfolg brachte ihm Holz- und Kupferstiche, die in einer Vielzahl von Exemplaren herauskamen. Bald wurde Dürer außerhalb Deutschlands bekannt.

Nachdem Dürer 1505 erneut nach Italien gereist war, wurde er mit Auszeichnung empfangen, darunter der 75-jährige Giovanni Bellini. In Venedig trat Albrecht Dürer für die deutsche Kirche auf San Bartolomeo Altarbild namens "Fest des Rosenkranzes".

Dürers Ruhm wuchs von Jahr zu Jahr. Seine Arbeit wurde anerkannt und respektiert. 1507 kehrte er in seine Heimat zurück und kaufte 1509 ein riesiges Haus, das bis heute erhalten ist. Es beherbergt heute das Dürer Museum.

Im Winter 1512 wurde Nürnberg vom Heiligen Römischen Kaiser Maximilian I. besucht. Zu diesem Zeitpunkt malte Albrecht Dürer zwei Porträts von Maximilians Vorgängern auf den Thron. Der Kaiser mochte diese Porträts sehr und bestellte sofort bei Dürer sein Porträt, konnte es aber nicht bezahlen. Deshalb befahl er der Nürnberger Schatzkammer, dem Künstler jährlich einen erheblichen Preis zu zahlen.

Nach dem Tod von Maximilian im Jahr 1519 zahlte Dürer den Preis nicht mehr. Dürer unternahm 1520 eine Reise zum neuen Kaiser Karl V. und versuchte, die Gerechtigkeit wiederherzustellen, was ihm jedoch gelang.

Am Ende seiner Reise erkrankte Dürer an Malaria, an der er am 6. April 1528 in Nürnberg starb.


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