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Anbetung der Hirten, Jacob Jordaens, 1618

Anbetung der Hirten, Jacob Jordaens, 1618

Anbetung der Hirten - Jacob Jordaens. 1618

Um 1618 schreibt der junge Jacob Jordaens (1593–1678) Die Anbetung der Hirten. Ein schwarzer Schal setzt das milchige Weiß ihrer Haut und die Helligkeit ihrer Röte in Szene. Das Kind schläft, und Hirten, die kamen, um sich vor ihm zu verneigen, ehrfürchtig still, ehrfürchtig still, aber die Farben sind so hell, die Formen sind so voluminös hervorgehoben (zum Beispiel der bemerkenswert bemalte runde Kupferkrug im Vordergrund), die Menschen sind so voller Gesundheit und Kraft, jede Figur und jedes Objekt erklären sich so eindringlich, dass der Betrachter, der vor dem Bild steht, am allerwenigsten an Ruhe denkt.

Das Bild beeindruckt durch die kraftvolle Verherrlichung von körperlicher Stärke und Gesundheit. Dies ist für Jordaens der Schlüssel zur Schönheit des Menschen. Jordaens überträgt die physische, materielle Existenz von Menschen und Dingen und versucht nicht, die abstrakte, spirituelle Bedeutung der Evangeliumsgeschichte zu erfassen. Es beschränkt sich auf das Bild eines rein irdischen Ereignisses. Es ist kein Zufall, dass in den Werken von Jordaens mehrere Gemälde zum Thema „Anbetung der Hirten“ erscheinen, als der jungen Frau des Künstlers ein Kind geboren wurde. Seine Frau und seine kleine Tochter dienen ihm als Vorbilder, und Erfahrungen zu Hause helfen, sich die Ereignisse der christlichen Legende wirklich vorzustellen.


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