Museen und Kunst

Pallas vertreibt Laster aus dem Garten der Tugenden, Andrea Mantegna

Pallas vertreibt Laster aus dem Garten der Tugenden, Andrea Mantegna

Pallas, der Laster aus dem Garten der Tugenden vertreibt - Andrea Mantegna. C. 1499-1502

Mantegna malte dieses Gemälde (ca. Auf dem Bild Pallas rennt hinein, zerstreut alle auf seinem Weg und schaut zum Himmel, wo Mäßigung, Gerechtigkeit und Beharrlichkeit in den Wolken schweben. Hinter ihr verwandelt sich eine weibliche Figur in einen Baum, der mit einer Schriftrolle verschlungen ist und Tugenden auffordert, Laster zu bestrafen. Auf der rechten Seite werden Undankbarkeit und überbrüstige Gier von schlaffer Ignoranz gezogen, gefolgt von einem Satyr und einem Zentauren, auf denen eine nackte Frau sinnliche Liebe verkörpert. Ein Affe mit Säcken des Bösen symbolisiert unbezwingbaren Hass, Wut und Betrug, und Faultier führt eine armlose Untätigkeit an einem Seil. Frauen in blauen und grünen Gewändern neben Pallas können Diana und Keuschheit bedeuten.

DIE SCHLACHT DER VIRTUEN UND FEHLER. Gegenüberliegende Laster und Tugenden werden oft im Kampf gezeigt, zum Beispiel Glaube mit Götzendienst, Bescheidenheit mit Stolz und Keuschheit mit Lust, oder sie stehen sich in Nischen gegenüber, wie im Zyklus von Giottos narrativen Fresken. Seit der Renaissance waren Minerva, Apollo, Diana und Merkur immer auf der Seite der Tugenden, und Venus und Amor sind auf der Seite der Laster.


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