Museen und Kunst

Selbstporträt, Karel Fabricius, 1645

Selbstporträt, Karel Fabricius, 1645

Selbstporträt - Karel Fabricius. 1645

Der junge Künstler senkte die Figur ungewöhnlich niedrig im Verhältnis zum Feld der Tafel, auf der er arbeitete, so dass der Hintergrund viel Platz einnahm - schmutzig grauer, gezackter Stuck. Der Mann auf dem Bild steht ihr sehr nahe; Vielleicht lehnte er sogar den Rücken an die Wand. Diese Wand und lässige billige Kleidung sprechen viel über die Umgebung, in der sein Leben verläuft. Die Wahrnehmung des Künstlers ist erstaunlich spezifisch. Fabricius findet malerische Schönheit in unebenem grauem Stuck und macht es zu einer Art ästhetischem Leitmotiv des Bildes. Diese silberne Oberfläche passt gut zu schwarzer Kleidung und einem zerknitterten, rauen weißen Hemd. Ein junges, aber müdes und unglückliches Gesicht spricht von harten Sorgen, starken Leidenschaften und harter Gedankenarbeit. Große Merkmale sind wie mit breiten, dicken Strichen gestaltet.


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