Museen und Kunst

Prager Burg in Prag, Tschechische Republik

Prager Burg in Prag, Tschechische Republik

Eine der größten Präsidentenresidenzen der Welt ist heute für Besucher geöffnet. In dieser Zeit entstanden hier viele architektonische Meisterwerke, außerdem werden hier alle wichtigen Schätze der Tschechischen Republik aufbewahrt.

Staatliche Wohnungen

Dieser Teil der Stadt ist nur an zwei Tagen im Jahr für Touristen zugänglich: am ersten Samstag nach dem 8. Mai (Tag des Sieges über den Faschismus) sowie am ersten Samstag nach dem 28. Oktober (Tag der Proklamation der Tschechischen Republik). Die Apartments sind eine Reihe von Sälen für Empfänge und Zeremonien unter Beteiligung des Präsidenten und angesehener Gäste. Einige der Räumlichkeiten dienten bereits im 16. Jahrhundert solchen Zwecken. Besonders beeindruckend sind die Spanische Halle und die Rudolph-II-Galerie, in denen die Innenräume der Renaissance erhalten geblieben sind.

St.-Veits-Kathedrale

Der Prager Dom ist ein architektonisches gotisches Wunder, der Ort der Krönung tschechischer Könige. Trotz der Tatsache, dass der Tempel mehrmals verbessert und fertiggestellt wurde, kann seine königliche Strenge und Harmonie nur bewundern. Besonderes Augenmerk sollte auf die Kapelle St. Wenzel, die Aufbewahrung königlicher Schätze, sowie die beeindruckenden Reliefs an den Eingangstüren der Kathedrale gelegt werden. Man kann die Buntglasfenster in den Fenstern der Kathedrale nicht ignorieren und ein buntes Lichtspiel im Tempel erzeugen.

Gardens

Auf dem Territorium der Stadt der Gärten gibt es zuhauf. Da ein Besuch dieses riesigen Objekts einen ganzen Tag dauern kann, hilft Ihnen ein Spaziergang durch die blühenden Gärten, sich ein wenig von den Eindrücken eines Palastes zu entspannen und sich auf neue Eindrücke im nächsten Palast vorzubereiten.

Königlicher Sommerpalast

Jetzt ist es der Ort für verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen. Die elegante Architektur der Renaissance und Wandgemälde, die die wichtigsten Ereignisse der tschechischen Geschichte veranschaulichen, ziehen hier viele Besucher an. Ein besonderes Objekt ist der singende Brunnen. Das Geräusch fallender Tropfen ähnelt einem Klingeln.

Ballsaal

Das Gebäude, das mehrere Tragödien gleichzeitig überlebte. Der Ball wurde hier erst in den 17-18 Jahrhunderten gespielt. Dann wurden die Räumlichkeiten für Ställe, ein Militärlager, genutzt und während des Krieges fast vollständig zerstört. Dieses Beispiel der Renaissance-Architektur wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts restauriert. Jetzt gibt es auch Ausstellungen.

Alter Pulverturm (Mikhulka)

Diese Festung war nicht nur ein Waffenlager und eine Verteidigungsbefestigung. Zur Zeit von Kaiser Rudolf II., Fasziniert von Alchemie, befand sich hier ein Labor. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts befanden sich im Turm die Wohnungen der Priester der St. Witt Kathedrale.

Alter königlicher Palast

Das älteste Stadtgebäude. Der Grundstein wurde im 9. Jahrhundert gelegt. Dann wurde die Burg im 12. und 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Besonders interessant ist hier der riesige Saal von Vladislav, in dem einst nicht nur wichtige königliche Zeremonien, Empfänge und Bälle stattfanden, sondern auch ... ritterliche Turniere. Die Treppe am Eingang zur Halle ist so gestaltet, dass hier Ritter zu Pferd eintreten können. Die Vladislav-Halle wird in besonders feierlichen Anlässen (Amtseinführung des Präsidenten) als Empfangshalle für Staatswohnungen genutzt.

Die Kirche aller Heiligen ist ebenfalls Teil des alten Palastes, aber nur während des Sonntagsgottesdienstes für Besucher geöffnet. Manchmal finden hier Konzerte statt.

Basilika St. George

Die alte Kirche und das Kloster, deren Grundstein im 10. Jahrhundert gelegt wurde. Die im romanischen Stil erbaute Kirche wurde mehrfach umgebaut und jetzt finden sich hier sogar barocke Elemente. In den Räumlichkeiten der Kirche und des Klosters befindet sich heute eine Sammlung von Gemälden der Nationalgalerie. Die Grabstätten der alten tschechischen Fürstenfamilie der Przemysłowicz blieben erhalten.

Goldene Straße

Auf wundersame Weise erhaltene Straße mit Häusern von Schlossdienern, Hofjuwelieren sowie Burgwächtern. In einem der Häuser lebte Kafka einst. Die Straße verläuft in der Nähe des Dalibork-Turms, dessen Keller seit langem als Schlossgefängnis genutzt wird.

Schloss Bildergalerie

Grundlage der Sammlung sind Gemälde von Kaiser Rudolph. Leider führten historische Umwälzungen zum Verlust vieler Meisterwerke. Jetzt können Sie jedoch viele Werke der bekanntesten europäischen Künstler sehen.

Zusätzlich zu all dem können Sie auf dem Territorium der Stadt mehrere alte Adelshäuser, den königlichen Stall, das Haus des Kommandanten des Schlosses und viele andere Objekte besuchen.

Die Eintrittskarten für die Prager Burg sind in Kategorien unterteilt. Das teuerste, das das Recht gibt, fast alle Objekte zu besuchen, kostet 350 CZK. Sie können Tickets für einzelne Ausstellungen kaufen und zwischen 70 und 150 Kronen bezahlen. Sie können einfach durch die Stadt wandern und wirklich in die Atmosphäre ihrer tausendjährigen Geschichte eintauchen.


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