Museen und Kunst

Parnassus, Andrea Mantegna, 1497

Parnassus, Andrea Mantegna, 1497

Parnassus - Andrea Mantegna. 160 x 192

Der komplexe, allegorische Inhalt des Bildes lässt den Betrachter an die komplexen Feinheiten der griechischen Mythologie erinnern, insbesondere an die geheime Vereinigung von Aphrodite mit Ares. Liebe und Krieg, vereint, führten zu Angst und Horror, Eros und Harmonie. Wütend war der Ehemann von Aphrodite Hephaestus, konnte aber nichts tun. Den Liebenden half der ewige Scherz von Olympus Hermes, und Apollo war am Ehebruch beteiligt und bot Ares und Aphrodite Schutz in Parnassus.

Alle Teilnehmer an diesem kontroversen Vorfall sehen wir auf dem Bild. Der entfremdete Hermes hält den geflügelten Pegasus in der Hand, der bereit ist, das Musenlied zu beginnen, das Apollo auf Cifar spielen soll. In der Ferne sieht man die Figur des wütenden Hephaistos, der seine Arbeit in der Schmiede gelassen hat. Die Schuldigen des Skandals selbst krönen die Komposition: die zarte und sinnliche Aphrodite und der mutige, strenge Ares.

Die Arbeit ist mit Symbolen und Allegorien überladen, die noch ungelöst sind. Die Farbe der Arbeit ist reich und vielfältig. Die Farbsprache des Bildes ist nicht weniger interessant. Und das Bild des Bettes neben den Hauptfiguren steht im 15. Jahrhundert noch am Rande des Anstands.


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